Kind mit Teddybär schläft im Bett und wird zugedecktKind mit Teddybär schläft im Bett und wird zugedecktKind mit Teddybär schläft im Bett und wird zugedeckt

Bronchitis

Eine akute Bronchitis ist die Folge einer entzündeten Bronchial­schleimhaut, die meist Husten auslöst. So werden die Atemwege gereizt.

Sie ist eine der häufigsten Atemwegs­erkrankungen: die Bronchitis. Hervor­gerufen wird sie durch eine Entzündung der Schleimhäute in den Bronchien, die auch das klassische Bronchitis Symptom hervorruft: Husten. Dieser ist eine Abwehrreaktion des Körpers auf eingedrungene Fremdpartikel und Entzündungs­erreger, welche so aus dem Organismus entfernt werden sollen. Der entstehende Husten verändert sich im Laufe der Erkrankung: Vom trockenen Reizhusten mit uneffektiv, lästigem Hustenreiz bis zum produktiven Husten mit Auswurf.

Frau und Mann zusammen unter einen RegenschrimFrau und Mann zusammen unter einen RegenschrimFrau und Mann zusammen unter einen Regenschrim

Ursachen und Symptome einer Bronchitis

Eine akute Bronchitis wird in der Regel von Viren ausgelöst. Dabei handelt es sich meistens um Erkältungs­viren, weshalb die Bronchitis auch besonders häufig im Rahmen einer Erkältung auftritt.  

Die Erreger gelangen durch eine Tröpfchen- oder Schmier­infektion über die oberen Atemwege, Mund und Nase, in den Organismus und lösen meistens zunächst einen Schnupfen und/oder Hals­schmerzen aus. Im weiteren Verlauf breiten sie sich bis in die unteren Atemwege aus. In den Bronchien verursachen sie dann eine Entzündung der Schleim­haut: die Bronchitis. Es kommt zu einer Bronchial­verengung und im weiteren Verlauf der Infektion zu zähem Bronchial­schleim. Durch Husten will der Körper die Entzündungs­erreger entfernen. Deshalb zählt Husten zu den klassischen Symptomen einer Bronchitis.

Frau benutzt ein TaschentuchFrau benutzt ein TaschentuchFrau benutzt ein Taschentuch

Weil die Bronchitis oft im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts auftritt, wird der für die Bronchitis typische Husten oftmals von klassischen Erkältungs­symptomen begleitet:

  • Schnupfen
  • Halsschmerzen
  • Abgeschlagenheit
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Gelegentlich Fieber

Unser Bronchialsystem

In unseren Atemwegen gibt es zwei Haupt­bronchien, die jeweils in den rechten oder linken Lungenflügel führen. Im rechten Lungen­flügel teilt sich der Haupt­bronchus in drei Lappen­bronchien (1). Weil dem linken Lungen­flügel aufgrund des Herzens weniger Platz zur Verfügung steht, teilt sich der Haupt­bronchus hier in nur zwei Lappen­bronchien (2). Die Schleim­haut der Bronchien ist im gesunden Zustand (3) deutlich dünner als im entzündeten Zustand (4). Die zugrundeliegende Entzündung führt auch dazu, dass vermehrt Schleim produziert wird, der die Bronchien zusätzlich einengt. Durch den für eine Bronchitis typischen Husten soll der überflüssige Schleim aus den entzündeten Bronchien entfernt werden.

Grafik: BronchialsystemGrafik: BronchialsystemGrafik: Bronchialsystem

Legende:

1) Rechter Lungenflügel
2) Linker Lungenflügel

3) Gesunde Schleimhaut
4) Entzündete Schleimhaut

Frau hustet in den EllenbogenFrau hustet in den EllenbogenFrau hustet in den Ellenbogen

Wie behandle ich trockenen Reiz­husten bei einer akuten Bronchitis? 

Bei einer Bronchitis kann medizinisch zwischen einer akuten und einer chronischen Bronchitis unterschieden werden. Eine akute Bronchitis hält etwa 14 Tage an. Bis der Husten vollständig abklingt, kann es jedoch durchaus vier bis sechs Wochen dauern. Als chronisch wird eine Bronchitis laut Weltgesund­heitsorga­nisation dann bezeichnet, wenn „Husten und Auswurf an den meisten Tagen während mindestens drei Monaten in zwei aufeinander­folgenden Jahren“ auftreten. Haupt­auslöser der chronischen Bronchitis ist meistens das Rauchen. Aber auch chemische Reiz- oder Schadstoffe können die Ursache der häufigen Husten­anfälle sein. Eine chronische Bronchitis tritt nicht als trockener Reizhusten auf, sondern klassischer­weise als schleimiger Husten mit zähem Auswurf – vor allem morgens.

Werden die Symptome der Bronchitis nicht ernst­genommen, kann sich aus dieser eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung, COPD, entwickeln. Diese Dauer­entzündung schädigt die Wände der Bronchien, wodurch unumkehrbar krankhafte Ausweitungen und Aussackungen der Atemwege entstehen können. Um zu verhindern, dass sich aus der akuten Bronchitis ein chronisches Krank­heitsbild entwickelt, ist eine frühzeitige Behandlung wichtig.

Die akute Bronchitis tritt meist im Rahmen einer Erkältung oder eines grippalen Infekts auf. Das typische Symptom des Hustens soll die Krankheits­erreger und die dadurch entstandene Entzündung der Bronchien aus dem Organismus entfernen. Die Bronchitis beginnt in der Regel mit Reizhusten, der im weiteren Verlauf in einen produktiven Husten übergeht. Auch nachdem die akute Entzündung der Bronchien und der produktive Husten abgeklungen sind, bleiben die Bronchien empfindlich. In der Regel stellt sich deshalb über mehrere Wochen erneut Reizhusten ein.

Ein Hustenstiller wie Monapax® kann den überaus lästigen, anstrengenden und zum Teil schmerzhaften Husten lindern: Monapax® Sirup stillt mit seiner bewährten Kombination aus u. a. Sonnentau den trockenen Husten und beruhigt so die gereizten Bronchien. Darüber hinaus können auch bekannte Hausmittel die Linderung des lästigen Reizhustens unterstützen.

Einige helfende Hausmittel bei Bronchitis

Ein Glas Wasser

Viel trinken

Viel trinken ist wichtig, um den Flüssigkeitsverlust, z. B. bei Fieber, auszugleichen.

Eine liegt mit einer Wolldecke auf dem Sofa

Ruhe

Der Körper braucht Schlaf und Schonung, um genesen zu können. Das Immun­system läuft auf Hochtouren und muss Kräfte sammeln.

Eine Schale Meersalz

Inhalation mit Meersalz

Meersalz ist unbehandelt und eignet sich daher gut zum Inhalieren bei Atemwegs­er­krankungen. Die feuchten Dämpfe wirken beruhigend, lindernd und desinfi­zierend. Außerdem wird die Durch­blutung angeregt und der Schleim in den Bronchien verflüssigt.

frischer Ingwertee

Frischer Ingwertee

Frischen, geriebenen Ingwer mit etwas schwarzem Pfeffer in einer Tasse mit heißem Wasser begießen und 10 Minuten ziehen lassen. Der Ingwer wirkt entzündungs­hemmend und schmerz­lindernd.

Grafik – ArztGrafik – ArztGrafik – Arzt

Wann sollte ich mit einer Bronchitis zum Arzt?

Treten u. a. folgende Symptome im Zusammen­hang mit einer Bronchitis auf, sollten diese mit einem Arzt abgeklärt werden:

  • hohes Fieber
  • akute Husten­phasen, die auch nach einigen Tagen nicht abklingen
  • bei gelblichem oder gar blutigem Auswurf
  • Schmerzen in der Brust
  • beeinträchtigte Atmung
  • andauernder Husten von mehr als acht Wochen

¹ Voß et al. Drug Res 2018; 68: 444-449, Studie durchgeführt bei Kindern von 7 Monaten bis 12 Jahren.

² Bezogen auf Monapax Sirup, Grube B, Brünjes R. J Pharmakol. U. Ther. 2/2021, 30. Jahrgang, 36-40.

Grafik-Animation für FAQGrafik-Animation für FAQGrafik-Animation für FAQ

Unsere Antworten auf deine wichtigsten Fragen zum Thema Husten und Monapax®.